Corona-Sicherheits- und Hygienekonzept für baKum-Seminare

Mit unserem Corona-Sicherheits- und Hygienekonzept können Berufliche Fortbildungen und Gewaltpräventionsschulungen für Frauen, Jugendliche und Kinder wieder stattfinden.

Unsere Gewaltpräventionsschulungen sind wie ein Erste-Hilfe-Kurs gegen Gewalt. Es geht immer darum, gefährliche Situationen zu vermeiden, zu deeskalieren oder sicher zu bewältigen. Dafür braucht man Wissen, Fähigkeiten und eine besondere innere Haltung. Das gilt für alle Zielgruppen.

Die klassischen baKum-Konzepte werden nun verändert und an die Gefahren der Coronazeit angepasst, sodass diese möglichst sicher von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern trainiert werden können: Ein Training ohne direkten, unmittelbaren Kontakt unter strenger Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln.

Vorteilhaft wäre ein Training mit weniger Teilnehmer/innen und ein Training im Freien, z. B. in einem Park, da das Ansteckungsrisiko dort wesentlich geringer ist als in geschlossenen Räumen. Ansonsten muss der Raum entsprechend groß oder die Teilnehmer/innenzahl entsprechend klein sein, damit das Distanzprinzip eingehalten werden kann. Alle Gruppenübungen finden in Kataaufstellung, d. h. im Abstand von jeweils zwei bis drei Metern, statt. Partner/innenübungen werden transformiert in Solotraining und Schattenübungen. Für bestimmte Demonstrationen kann Max, eine Trainingspuppe, als „Assistent“ zum Einsatz kommen.

Sollte Kontakt wieder erlaubt und gewünscht werden, können von baKum ausgewählte Übungen partnerweise stattfinden. Beide Partner würden aber für die Dauer des Seminars fest zugeordnet bleiben, ein Partnerwechsel wäre ausgeschlossen. Inhaltlich berücksichtigt und ergänzt das Seminar die Themen Distanzprinzip, Stärkung des Immunsystems, Resilienz, Gesundheit und Bewegung verstärkt. Dieses Konzept ist nicht statisch, sondern wird laufend sowohl an die jeweilige Region, den aktuellen Wissensstand und die gesetzlichen Vorschriften angepasst. Die konkrete Umsetzung wird mit dem jeweiligen Auftraggeber abgestimmt.

  • Alle bekannten Maßnahmen zur Vermeidung der Verbreitung der Corona-Infektion sind privat und beruflich einzuhalten. Körperliche Distanz, Nies- und Hustetikette, regelmäßiges Händewaschen etc.
  • Wer unter Grippesymptomen wie z. B. Fieber, Husten, Kurzatmigkeit usw.  leidet, sollte nicht am Seminar teilnehmen. Teilnehmer, die aus Risikogebieten kommen, sollten zwei Wochen lang nicht teilnehmen.
  • Räumlichkeiten sollten mit Abstand zu anderen und Schutzmaske betreten werden. Das Umziehen erfolgt ebenfalls mit Abstand und den räumlichen Gegebenheiten entsprechend. Ein fester Platz im Trainingsraum, ggf. mit Markierungen am Boden, garantiert den empfohlenen Sicherheitsabstand. Fenster und Türen sollten möglichst geöffnet sein oder der Raum regelmäßig gelüftet werden.
  • Trainingsutensilien werden reduziert und vom Seminarleiter desinfiziert. Die Teilnehmer/innen werden mit Namen und Kontaktdaten in eine Liste eingetragen.

Als Ersatz für eine Präsenzveranstaltung wäre auch ein Training als Videokonferenz oder in anderen Onlineformaten möglich.

Safety first, stay healthy and keep up the hope!

Udo Kumpe
baKum Institut für Selbstverteidigung
Berlin, Stand: Juli 2020

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