»Mit mir nicht!« – Deeskalation für Schüler

Fallbeispiel
„Nachmittags auf dem Schulhof einer Schule in Berlin. Daniel K., 15 Jahre alt, spielt allein vor sich hin… Dann kommen plötzlich fünf Jugendliche auf ihn zu… sie bedrängen, beleidigen und schubsen Daniel… dann wird er bespuckt und unter der Drohung, man würde ihm andernfalls ein Bein brechen, gezwungen „zu tanzen“… In den Vernehmungen sagten die Täter, sie hätten den 16-Jährigen als Opfer gewählt, weil sie hofften, bei ihm auf geringen Widerstand zu stoßen.

Inhalt und Ziel
Jede Jugendliche kann Opfer von Gewaltstraftätern werden. Einen absoluten Schutz vor Gewaltverbrechen gibt es nicht, aber es gibt Prinzipien, die helfen und die man lernen kann. Mutige, starke und selbstbewusste Jugendliche sind am wirksamsten vor Gewalttaten geschützt. Erfahrungsgemäß sprechen Täter unsichere oder unsicher wirkende Jugendliche bevorzugt an. Denn Täter suchen Opfer, wo sie glauben, auf geringen Widerstand zu stoßen. „Mit Mir Nicht!“ ist ein theaterpädagogisches Verhaltenstraining. Das Ziel ist die Stärkung des Selbstbewusstseins und Gewaltprävention durch ein sicheres und deeskalierendes Verhalten.

  • Aus Spaß wird Ernst – die Dynamik der Gewaltspirale
  • Klassische Deeskalationsstrategien
  • Prinzipien der Selbstbehauptung
  • Grenzen und Sicherheitsabstand: Stopp- und Befreiungstechniken
  • Vom Umgang mit Rachegefühlen, Angst und Wut


Feedback zum Kurs

Zitty Artikel 2008

 

Zielgruppe und Ort
Teilnehmer: ca. 10 – 25 Kinder oder Jugendliche im Alter von 10 bis 18 Jahren. Das Training sollte in der Kinder- oder Jugendeinrichtung stattfinden.

Zeit und Kosten
Grundkurs 3 Stunden = 450,00 Euro
(gesamter Kurspreis, Bsp.: 25 Schüler à 18,00 Euro)
Anti-Gewalt-Tag 6 Stunden = 850,00 Euro

Leitung
Udo Kumpe ist seit über 20 Jahren Anti-Gewalt-Trainer, Traumaberater und Leiter des baKum Instituts. Der Vater von zwei Kindern hat auch beruflich viel Erfahrung mit Kindern. Er war viele Jahre als Familienhelfer für das Jugendamt mit Kindern in benachteiligten Verhältnissen und als wissenschaftlicher Mitarbeiter mit hochbegabten Kindern an der Freien Universtät Berlin tätig. Später arbeitete er sowohl mit Gewaltstraftätern im Gefängnis als auch mit Gewaltopfern. Heute ist sein Arbeitsschwerpunkt die Gewaltprävention, die er als Verhaltenstrainer national und weltweit durchführt.

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