Profil



Gewaltpräventionsschulungen für den Umgang mit Aggression und Gewalt, in SelbstBehauptung und SelbstVerteidigung für Kinder, Mädchen, Jungen, Frauen, berufliche Fortbildung sowie Kurse für Opfer von Gewaltstraftaten und Anti-Gewalt-Training für Gewaltstraftäter im Strafvollzug.


Im Jahr 1995 begann die Gewaltpräventionsarbeit von baKum mit der Schulung von Frauen und Mädchen. Die Kurse in SelbstVerteidigung und SelbstBehauptung fanden von Anfang an in Zusammenarbeit mit Ämtern, Firmen und anderen Institutionen statt. Seit 1997 wird das Angebot ständig erweitert. Heute schult baKum Kinder, Jugendliche und Frauen und führt Seminare für Opfer von Gewaltstraftaten, Gewaltstraftäter im Strafvollzug sowie betriebliche Fortbildungen durch.


Für baKum Institut für SelbstVerteidigung sind sorgfältig ausgesuchte Trainerinnen und Trainer tätig, die über fundierte Ausbildungen in den Bereichen Pädagogik, Psychologie und Kampfkunst, über viel Erfahrung und ein großes Engagement in der Gewaltpräventionsarbeit verfügen und ihr Wissen in Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen ständig aktualisieren und erweitern.


Konzeptioneller Ansatz: baKum ist ein Fort- und Weiterbildungsinstitut, das Menschen und Organisationen hilft, ihre Kompetenz im Umgang mit gewaltträchtigen Situationen und aggressiven Menschen zu entwickeln bzw. zu erweitern. Dabei legen wir Wert auf ein ganzheitliches Konzept, das die körperliche Wehrhaftigkeit und psychologische Strategien und Handlungskompetenzen in Gefahren- und Gewaltsituationen verbindet. Denn viele gewaltträchtige Situationen können schon im Vorfeld durch selbstbewusstes und aktives Handeln deeskaliert werden, sodass es zu keiner gewalttätigen Auseinandersetzung kommt. Das Ziel unserer Schulungen ist die Förderung und Stärkung der persönlichen SelbstSicherheit und des SelbstVertrauens. Dabei hilft gerade die Kenntnis von SelbstVerteidigungstechniken, denn wenn man weiß, wie man sich im Falle einer physischen Auseinandersetzung wehren kann, tritt man selbstsicherer und entschiedener auf.


Wir sehen SelbstVerteidigung nicht als Kampfsport. SelbstVerteidigung heißt auch nicht, Gewalt mit Gewalt zu beantworten. SelbstVerteidigung bedeutet für uns, durch selbstsicheres Verhalten und mit einem selbstbewussten „Nein“ Grenzen zu setzen und sich nur im Notfall nach dem Prinzip der Verhältnismäßigkeit körperlich zu wehren. Somit stärkt SelbstVerteidigung das Selbstvertrauen und ist ein Weg, Gewalt so weit wie möglich zu vermeiden. Das Ziel unserer Schulungen ist es, die SelbstSicherheit der Teilnehmer/-innen zu stärken, damit sie mögliche Konflikt- und Gefahrensituationen im Alltags- sowie Schul- und Berufsleben selbstsicher und selbstbewusst deeskalieren können. Dabei legen wir Wert darauf, den Teilnehmer/-innen zu vermitteln, dass es keine Patentrezepte für den Umgang mit Aggression und Gewalt gibt. Aber durch die Auseinandersetzung mit dem Thema Gewalt und durch weg-weisende Impulse sollen Möglichkeiten im Umgang mit Gewalt erarbeitet werden, um einerseits das Risiko, Opfer von Gewalt zu werden, zu verringern und andererseits die Gewaltspirale zu stoppen und umzukehren.


Unsere Schulungen bestehen aus theoretischen und praktischen Einheiten. Im theoretischen Teil geht es darum, Gefahrensituationen zu erkennen, die eigene Stärke wahrzunehmen, mit Gewalt, Stress und Angst umzugehen, sich bei Belästigungen oder Bedrohungen zu behaupten und mögliche Wege, Konflikte von vornherein zu vermeiden. Im praktischen Teil werden effektive SelbstVerteidigungs- und Abwehrtechniken vermittelt, um sich im Notfall auch gegen einen physisch stärkeren Angreifer wehren zu können. Dazu gehört auch die umfassende Kenntnis des Notwehrrechts. Als besondere Methode gegen die lähmende Angst und die Hemmung, im Notfall auch wirklich zuzuschlagen, bieten wir zusätzlich die Möglichkeit an, die gelernten Techniken in realitätsnahen Übungskämpfen gegen einen Angreifer im Schutzanzug mit voller Kraft anzuwenden.


Gewaltstraftäter im Strafvollzug hingegen lernen, dass es in Konfliktsituationen auch ein anderes Verhalten als Aggression, Gewalt und Demütigung gibt. Hier ist es das Ziel, dass die Teilnehmer lernen, sich in Konflikten und gewaltträchtigen Situationen zurückzunehmen und diese durch ruhiges, abwägendes und respektvolles Verhalten zu deeskalieren.


Gemäß unserem Motto „SelbstVerteidigung und SelbstSicherheit mit Spaß“ ist es uns wichtig, dass die Teilnehmer/-innen – bei allem Ernst der Thematik – auch Spaß in unseren Kursen haben.


baKum hat bisher über 50.000 Menschen unterrichtet.




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